Wer darf Kredite vergeben?

Wer schnell Geld braucht oder eine Summe benötigt, die so groß ist, dass die Ansparung viel zu lange dauern würde, greift meist zu einem Kredit. In aller Regel wendet man sich dabei an eine Bank, um das Geld zu bekommen, doch zwangsläufig notwendig ist dies nicht, denn theoretisch kann man sich das Geld zum Beispiel auch von Freunden oder Angehörigen borgen. Deshalb stellt sich eine Frage: Wer darf eigentliche Kredite vergeben? Aus dieser Frage folgen weitere Überlegungen: Sind diese an bestimmte Vorgaben gebunden? Und falls ja, wie lauten diese?

Wer darf Kredite vergeben – Die Rechtslage

Banken zählen zu den größten Kreditgebern - Foto: © goodluz - Fotolia.com


Die Rechtslage privilegiert weder natürliche noch juristische Personen (siehe Bürgerliches Gesetzbuch) bei der Kreditvergabe. Sie alle dürfen Darlehen gewähren, wenn sie dies möchten. Die potenziellen Kreditgeber lassen sich deshalb in drei Gruppen unterteilen: Staaten,zum Beispiel über die Studienbeihilfen (ein Studium ist schließlich teuer, Studiengebühren usw.),natürliche Personen (Verwandte, Freunde, sonstige Personen) sowie juristische Personen (Firmen, Verbände, etc.). Die letzte Gruppe besteht in der Regel aus Finanzdienstleistern, wie Banken, Versicherungen oder Kreditinstituten. Beschränkt íst sie auf diese allerdings keineswegs. Auch jedem Unternehmen einer anderen Branche steht es frei, Kredite zu vergeben. Tatsächlich passiert dies öfter als man denkt, wenn zum Beispiel Eletronikmärkte Finanzierungen ermöglichen.

Notwendige Bedingungen für die Kreditvergabe

Die Anforderungen an die natürlichen und juristischen Personen, die einen Kredit vergeben möchten, sind minimal. So schreibt der Gesetzgeber lediglich vor, dass der Kreditgeber tatsächlich die Summe, die er zu verleihen gedenkt, verfügen muss. Damit sind bestimmte Scheingeschäfte, die in der Vergangenheit ein größeres Problem darstellten, verboten. Daneben handelt es sich aber nicht nur um eine gesetzliche, sondern auch um eine objektive Notwendigkeit, denn ansonsten kann das Darlehen nicht gegeben wären. Der Kreditgeber darf, um den Kredit vergeben zu können, die Summe selbst als Darlehen an anderer Stelle aufnehmen. Banken vergeben unter sich häufig Kredite, um die anschließend an andere weiterreichen zu können. Wenn ein Kredit mit Gewinnabsicht (Zinsen) vergeben wird, muss die Rendite natürlich entsprechend versteuert werden. Diese Notwendigkeit sollte insbesondere bei privaten Kreditvergaben, die laut Welt boomen, stets bedacht werden, denn dort werden die Zinsen oft so gewählt, dass sie durch die Versteuerung komplett wieder aufgefressen werden, da diese sich auf alle Einnahmen des Kreditgebers bezieht und sich durch die Kreditgewinne die Steuerklasse ändern kann.

Ein Kreditvergleich macht Sinn

Dadurch, dass es viele Kreditgeber gibt, können Kreditnehmer auf ein breites Angebot von unterschiedlichen Darlehen zugreifen. Dies ist erst einmal positiv, weil die Auswahl die Chancen erhöht, ein möglichst günstiges Darlehen zu finden. Um dieses aber tatsächlich ausfindig zu machen, sollte man einen Vergleich der unterschiedlichen Angebote durchführen. Durch Kreditrechner muss man dazu nicht einmal mehr eigene Recherchearbeit betreiben. Der Kreditvergleich auf tarifcheck24.com ist diesbezüglich beispielsweise eine sehr gute Möglichkeit, die einen schnell, direkt und umfassend über die eigenen Möglichkeiten informiert.

2 Kommentare zu „Wer darf Kredite vergeben?“

  • Amy Kottel sagt:

    Vielen Dank für diese Interessante Fragestellung bezüglich Darlehen. Interessant ist, dass der Kredit Geber das Kapital wirklich besitzen muss. Da kommt die Frage auf, ob die Elektronikmärkte wirklich so viel Geld in der Kasse haben. Meist sind diese Kredite aber nicht besonders attraktiv, weshalb man diese mal mit einem Kreditrechner durchrechnen sollte.

  • Laurin sagt:

    Ein sehr informativer Artikel, der mir gerade schon die ein oder andere Frage beantwortet hat So kann man doch noch einiges dazulernen.

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